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Dienstag, 31. Oktober 2006
Jenseits von Eden
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 13:56

Wenn selbst ein Kind

nicht mehr lacht wie ein Kind,

dann sind wir Jenseits von Eden.

Wenn wir nicht fühlen,

die Erde, sie weint

wie kein and`rer Planet,

dann haben wir umsonst gelebt.

*

Wenn eine Träne nur Wasser noch ist, 

dann sind wir Jenseits von Eden.

Wenn man für Liebe bezahlen muß

nur um einmal zärtlich zu sein,

dann haben wir umsonst gelebt!

*

Laß uns jeden Tag das Leben endlos spürn

und uns niemals unsere Ehrlichkeit verlier`n.

Wenn uns gar nichts mehr zusammen hält,

verlöscht vielleicht das letzte Licht der Welt.

Wenn unser Glaube nicht mehr siegen kann,

dann sind wir Jenseits von Eden.

Wenn jede Hoffnung nur ein Horizont ist,

denn man niemals erreicht...

dann haben wir umsonst geliebt.

Song von Nino de Angelo

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Freitag, 27. Oktober 2006
Kindergarten- Mutmachlied
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 17:16

Wenn einer sagt: "Ich mag dich du,

ich find dich ehrlich gut!"

Dann krieg ich eine Gänsehaut

und auch ein bißchen Mut.

*

Wenn einer sagt:"Ich brauch`dich

du; ich schaff es nicht alleine."

Dann kribbelt es in meinem Bauch,

ich fühl mich nicht mehr klein.

*

Wenn einer sagt:"Komm geh mit mir;

zusammen sind wir was!"

Dann werd`ich rot, weil ich mich freu`,

dann macht das Leben Spaß.

*

Gott sagt zu dir:" Ich hab dich lieb.

Ich wär`so gern dein Freund!

Und das, was du allein nicht schaffst,

das schaffen wir vereint."

verfasser unbekannt

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Sonntag, 22. Oktober 2006
Oktoberlied
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 03:08

 

Oktoberlied

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

Und geht es draußen noch so toll,
Unchristlich oder christlich,
Ist doch die Welt, die schöne Welt,
So gänzlich unverwüstlich!

Und wimmert auch einmal das Herz, -
Stoß an und lass es klingen!
Wir wissen's doch, ein rechtes Herz
Ist gar nicht umzubringen.

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenkt ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

Wohl ist es Herbst; doch warte nur,
Doch warte nur ein Weilchen!
Der Frühling kommt, der Himmel lacht,
Es steht die Welt in Veilchen.

Die blauen Tage brechen an,
Und ehe sie verfließen,
Wir wollen sie, mein wackrer Freund,
Genießen, ja genießen.

Theodor Storm

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Donnerstag, 19. Oktober 2006
Der Kampf - Die Bürde des Mannes
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 04:30


Als der Krieg begann,
als Mars siegte,
wurde mir klar,
daß ja auch die Tiere kämpfen.
Alle müßen kämpfen...

Schon immer war es so.

Doch als ich sie sah,
die toten Kinder
und als ich sie hörte,
die schreienden Mütter,
kamen mir Zweifel...

Schon immer war es so.

Als ich in die Augen
der Alten blickte,
die zitternd und weinend
vor ihren Trümmern standen
kamen mir Zweifel...

Schon immer war es so

Das Wort  KRIEG
begann zu zerbrechen,
wie die Häuser,
wie die Herzen der Betroffenen,
wie die Körper der Soldaten.

Schon immer war es so.

Text von Juliane Waldeck

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Mittwoch, 11. Oktober 2006
Wenn die bunten Fahnen wehen
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 08:39

Wenn die bunten Fahnen wehen,

geht die Fahrt wohl übers Meer.

Wolln wir ferne Lande sehen,

fällt der Abschied uns nicht schwer.

Leuchtet die Sonne, ziehen die Wolken,

klingen die Lieder weit übers Meer.

*

Sonnenschein ist unsre Wonne,

wie er lacht am lichten Tag!

Doch es geht auch ohne Sonne,

wenn sie mal nicht scheinen mag.

Blasen die Stürme, brausen die Wellen,

singen wir mit dem Sturm unser Lied.

*

Hei, die wilden Wandervögel

ziehen wieder durch die Nacht!

Singen ihre alten Lieder,

daß die Welt vom Schlaf erwacht.

Kommt dann der Morgen,

sind sie schon weiter,

über die Berge, wer weiß wohin.

*

Wo die blauen Gipfel ragen,

lockt so mancher steile Pfad.

Immer vorwärts ohne Zagen,

bald sind wir dem Ziel genaht;

Schneefelder blinken,

schwimmen von ferne her,

Lande versinken im Wolkenmeer.

verfasser unbekannt

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Wem Gott will rechte Gunst erweisen
Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 08:32

Wem Gott will rechte Gunst erweisen,

den schickt er in die weite Welt,

dem will er seine Wunder weisen

in Berg und Wald und Strom und Feld.

*

Die Bächlein von den Bergen springen,

die Lerchen schwirren hoch vor Lust,

was sollt ich nicht mit ihnen singen

aus voller Kehl und frischer Brust.

*

Den lieben Gott laß`ich nur walten;

der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld

und Erd und Himmel will erhalten,

hat auch mein Sach aufs Best bestellt.

verfasser unbekannt

 

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