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Montag, 21. August 2006
Ali, alo pour Maschero, ali, ali - alo!
Kennt ihr den alten Maschero? Er macht es so, ja so: Für ihn das Fleisch, die Knochen für mich, für ihn den Wein, das Wasser für mich, Er macht es so, ja so. * Kennt ihr den alten Maschero? Für ihn das Bett, die Dielen für mich. Für ihn die Ruh, die Schwielen für mich. Er macht es so, ja so. * Kennt ihr den alten Maschero? Für ihn der Schirm, der Regen für mich. Für ihn den Ofen, die Kälte für dich. Er macht es so, ja so. * Kennt ihr den alten Maschero? Für ihn den Fisch, mir bleibt die Haut. Für ihn die Wurst, für mich das Kraut. Er macht es so, ja so. Volksweise aus Belgien
Abendlied
Warum, ach sag, warum geht nun die Sonne fort? Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht, das kommt wohl von der dunklen Nacht, da geht die Sonne fort. * Warum, ach sag, warum wird unsere Stadt so still? Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht, das kommt wohl von der dunklen Nacht, weil sie dann schlafen will. * Warum, ach sag, warum brennt die Laterne so? Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht, das kommt wohl von der dunklen Nacht, da brennt sie Licherloh! * Warum, ach sag, warum gehn manche Hand in Hand? Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht, das kommt wohl von der dunklen Nacht, da geht man Hand in Hand. * Warum, ach sag, warum ist unser Herz so klein? Schlaf ein, mein Kind und träume sacht, das kommt wohl von der dunklen Nacht, da sind wir ganz allein. Wolfgang Borchert
Sonntag, 13. August 2006
Heil du Westerwald
Heil dir du schöner Westerwald, dich soll mein Lied besingen. Daß weit und breit dein Lob erschallt, daß Berg und Täler klingen. Die Tannen schlank, die Dörfer klein Im Schmuck der grünen Felder. Wie lieb ich dich, du Heimaltland: Ich bin ein Westerwälder. * Du selbst in deiner stillen Pracht Bist Vorbild deinen Söhnen. Ob auch die Welt dich schier veracht Sie rauh und öd`dich höhnen. Sie wissen nicht, wie schön du bist, Wie herrlich deine Wälder. Doch meine Lieb`dich nie vergißt. Ich bin ein Westerwälder. Autor unbekannt zu singen nach der Melodie: Wohlauf, die Luft geht frisch und rein!
Freitag, 11. August 2006
Am Tag als der Regen kam
![]() * Am Tag als der Regen kam,
lang ersehnt, heiß erfleht- auf die glühenden Felder, auf die durstigen Wälder... Am Tag als der Regen kam, weit und breit, wundersam- da erblühen die Bäume, da erwachen de Träume. * Da kamst du! * Ich war allein im fremden Land. Die Sonne hat die Erde verbrannt überall nur Leid und Einsamkeit und dann du...ja du... so weit, so weit! Doch eines Tags, von Süden her, da zogen Wolken über das Meer und als endlich dann der Regen rann fing auch für mich das Leben an... * Am Tag als der Regen kam, lang ersehnt, heiß erfleht- auf die glühenden Felder, auf die durstigen Wälder, am Tag als der Regen kam, weit und breit, wundersam - als die Glocken erklangen, als von Liebe sie sangen... Da kamst Du... Song von Dalida 50 er Jahre ![]()
Donnerstag, 10. August 2006
Nena - 99 Luftballons
Hast Du etwas Zeit für mich dann singe ich ein Lied für Dich von 99 Luftballons Auf ihrem Weg zum Horizont Denkst Du vielleicht gra`d an mich, dann singe ich ein Lied für Dich Von 99 Luftballons Und daß so was von so was kommt 99 Luftballons Auf ihrem Weg zum Horizont Hielt man für Ufos aus dem All Darum schickte ein General `ne Fliegerstaffel hinterher Alarm zu geben, wenn`s so war Dabei war`n da am Horizont Nur 99 Luftballons 99 Düsenflieger Jeder war ein großer Krieger Hielten sich für Captain Kirk Das gab ein großes Feuerwerk Die Nachbarn haben nichts gerafft Und fühlten sich gleich angemacht Dabei schoss man am Himmel auf 99 Luftballons 99 Kriegsminister Streichholz und Benzinkanister Hielten sich für schlaue Leute, Witterten schon fette Beute Riefen; Krieg und wollten Macht Mann, wer hätte das gedacht Daß es mal soweit kommt Wegen 99 Luftballons 99 Jahre Krieg Ließen keinen Platz für Sieger Kriegsminister gibt`s nicht mehr Und auch keine Düsenflieger Heute zieh ich meine Runden Seh`s die Welt in Trümmern liegen Hab`nen Luftballon gefunden Denk an dich und laß ihn fliegen. Song von Nena
Mittwoch, 09. August 2006
Schlaft schön
"Guter Mond du gehst so stille Durch die Abendwolken hin. Deines Schöpfers weiser Wille Hieß auf jene Bahn dich zieh`n. Leuchte freundlich jedem Müden In das stille Kämmerlein Und dein Schimmer gieße Frieden Ins bedrängte Herz hinein. * Guter Mond, o gieße Frieden In das arme Menschenherz. Wende von dem Schmerz hienieden Uns`re Seele himmelwärts. Mild und freundlich schaust du nieder Von des Himmels blauem Zelt, Und es tönen unsre Lieder Hell hinauf zum Herrn der Welt. * Guter Mond du wandelst leise An dem blauen Himmelszelt, Wo dich Gott zu seinem Preise hat als Leuchte hingestellt Blicke traulich zu uns nieder Durch die Nacht aufs Erdenrund. Als ein treuer Menschenhüter Tust du Gottes Liebe kund. * Guter Mond, du gehst so stille In den Abendwolken hin, Bist so ruhig, und ich fühle, Daß ich ohne Ruhe bin. Traurig folgen meine Blicke Deiner stillen, heitern Bahn. O wie hart ist mein Geschicke, Daß ich dir nicht folgen kann. * Guter Mond, dir will ich`s sagen, Was mein banges herze kränkt, Und an wen mit bittren Klagen Die betrübte Seele denkt! Guter Mond, du kannst es wissen, WEil du so verschwiegen bist, Warum meine Tränen fließen Und mein Herz so traurig ist. * Ach, daß auch in uns`re Herzen Himmelsruhe zöge ein, Daß wir immer frei von Schmerzen, Stets zufrieden möchten sein! Sanft umströmet uns dein Schimmer, Klarer milder Mondenschein Menschenherz, o daß du immer Wärst wie dieses Licht so rein!" Karl Englin 1819-1875
Sonntag, 06. August 2006
Schlaflied
Einmal, wenn ich dich verlier, wirst du schlafen können, ohne daß ich wie eine Lindenkrone mich verflüstere über dir. * Ohne daß ich hier wache und Worte, beinah wie Augenlieder, auf deine Brüste, auf deine Glieder niederlege, auf deinen Mund. + Ohne daß ich dich verschließ und dich allein mit Deinem laße. wie einen Garten mit einer Maße von Melissen und Stern-Anis. Rainer Maria Rilke
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